INDIANER zwischen Gestern und Heute

Forum zur Kultur, Geschichte und Gegenwart der Ureinwohner Amerikas

was mir auch noch "unter den Nägeln brennt"




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sondern eher allgemeinen Charakter haben

was mir auch noch "unter den Nägeln brennt"

Beitragvon elk » Mo 27. Jan 2020, 19:58

Meine Gedanken zu eurem aktuellen Gedankenaustausch auf:

https://indianer.iphpbb3.com/forum/10796471nx53233/wissenswertes-f17/fragen-rund-um-indianer-ihre-kulturen-etc-t92.html

(Seite 4)


Hi,

Bärbels Worte kann ich voll und ganz mittragen !

( und wollte auch nicht hier schon wieder das letzte Wort
haben, aber hatte eure Zeilen übersehen , als ich den Kunstthread
belebte;

Daher diesen Austausch " hier " , d.h. Thema ist allein besser aufgehoben,
wieder nach oben geschoben.)


:big5:

elk


P.S:

Ich finde das z.B. o.k. ;
https://www.weser-kurier.de/region/delmenhorster-kurier_artikel,-dem-haustier-die-letzte-ehre-erweisen-_arid,1889299.html

ist aber sicher eine Frage der persönlichen finanziellen Möglichkeiten.

Aber vielleicht gedenkt man einfach dem geliebten Tier so,
indem man z.B.
"meine Erinnerungen mit...." aufschreibt ( lustige, nachdenkliche etc.) ,
in Form eines event. Kinderbuches, eines Bloges etc. ( Fotos hat man sicher auch noch) -

Und dann gibt man seine `Liebe` frei - und gibt diese Liebe einem anderen Tier.
(Nur mal so mitgedacht). :idea:
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Re: was mir auch noch "unter den Nägeln brennt"

Beitragvon Bärbel » Di 28. Jan 2020, 08:10

Ja klar, da bin ich voll bei Dir. Wer das so gerne möchte, das ist in Ordnung. Bei unserer Katze habe ich gar nicht gefragt. Die habe ich vom Tierarzt mitgenommen und bei uns im Garten beerdigt, da, wo sie auch zu Lebzeiten immer gern gelegen hat. Wer nun keinen Garten hat, der kann ja dann eintweder "zurück zur Natur" und einen schönen Platz im Wald suchen, bei Kleintieren ist so ein Loch ja recht schnell tief genug gebuddelt.

Auch die Alternative"Krematorium" finde ich in Ordnung. Unsere Tierärztin hat da auch einen guten Kontakt zu und versichert, dass es gar kein Problem ist, wirklich die Asche von genau dem gewünschten Tier zu erhalten. Kostet allerdings nicht nur 2,50 € ... in meine Augen immer noch ein Betrag, den man eh für das Tier ausgegeben hätte, wenn es noch länger gelebt hätte, aber da sagte die Tierärztin, dass genau dieser Betrag dann recht viele wieder zurückschrecken und davon Abstand nehmen lässt ... geben dann aber das dreifache aus, um ein Loch im Garten entsprechend auszustaffieren und zu schmücken ... (aber solch eine Schizophrenie ist ein anderes Thema...)

Aber ob jetzt Erd- oder Urnenbestattung, Verstreuen der Asche oder schmuckvolles Im-Regal-Aufbewahren, das sind ja die rein technischen Dinge. Auch hier aber richtet es sich wieder nach der Vorliebe des Menschen (und gewissen gesetzlichen Gegebenheiten). Was Seney in dem anderen Thread aber meiner Meinung nach wichtig war, ist das "geistige Drumherum". An der Stelle finde ich Deine Idee mit dem Aufschreiben der Erinnerungen total super. Hilft dem Menschen sehr positiv das Ganze zu beenden und zeugt von purer Liebe für dieses spezielle Tier.

Aber wie gesagt, ich wage zu bezweifeln, dass es hier in Deutschland auch nur ein einziges Tier gibt, welches sich für die Kultur von Indianern (egal welche Nation) interessiert. Ein zeremonielles "Drumherum" für ein Tier hier in Deutschland zu veranstalten, das irgendeine indigene Zeremonie sein soll, kann also nur rein egoistische Gründe des Menschen zur Ursache haben und ist in absolut gar keiner Weise Ausdruck von Liebe zu diesem Tier. Es geht einfach nur komplett an diesem Tier vorbei.

Hinzu kommt, wenn dann nach einer Zeremonie für Babys gefragt wird, die dann für ein Haustier angewendet werden soll. Ja, hier in Deutschland (und auch in anderen Ländern) werden Tiere oftmals tatsächlich geliebt wie Babys. Aber wie muss es sich für ein Mitglied des Kulturkreises anfühlen, wenn genau bei dieser Kultur ein deutlicher Unterschied gemacht wird zwischen Menschen und Tieren/Haustieren? Für diese Kulturangehörigen muss es doch dann ein Schlag ins Gesicht sein, wenn plötzlich irgendwer daherkommt und das, was man für Babys so sehr in Ehren hält, auf einmal für kulturell sooooooo viel niedriger angesiedelte Wesen (nämlich Tiere) missbraucht ... dann ja, auch wenn Indianer immer wieder (von Europäern) zitiert werden mit "die Tiere sind alle meine Brüder und Schwestern" oder ähnlichen Aussprüchen, so besteht sehr wohl auch bei den unterschiedlichsten Nationen indigener Völker ein großer Unterschied in der Wertigkeit von Menschen und Tieren, so dass es für diese indigenen Völker ein absolutes NO-GO! wäre, eine Zeremonie für Menschen auf einmal für ein Tier anzuwenden. ... DAS wollen dann nur (europäische) Menschen, die von dieser indigenen Kultur (der sie ja angeblich soooooo verbunden fühlen) nicht den Hauch einer Ahnung haben und lediglich eigene Wunschträume erfüllt sehen wollen.

... wie gesagt, ich bin ein EXTREMER verfechter des "Lass die Finger von kulturellen Dingen, die nicht wirklich deine eigene Kultur sind" ...
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Re: was mir auch noch "unter den Nägeln brennt"

Beitragvon elk » Di 28. Jan 2020, 15:47

Ich glaube hier wird generell ´unter romantisierten Vorstellungen ´etliches vermischt.

( Oftmals sagt man auch allgemein esoterisch dazu; was ich auch schon machte,
aber was eigentlich falsch ist :
„Heute gibt es weder im wissenschaftlichen noch im populären Sprachgebrauch eine allgemein anerkannte Definition von Esoterik beziehungsweise esoterisch".


siehe :
https://de.wikipedia.org/wiki/Esoterik

Z.B. "die Religiösen , spirituellen Verbindungen verschiedenster Indigener Völker“;

Schon allein in Amerika zwischen verschiedensten Spirituellen ´Geistverbindungen´ ,
wo eben der ´Hohegeist“ auch schon mal in Tierischer Form steckt ,

wie z.B.:
https://de.wikipedia.org/wiki/Indigene_Religionen_S%C3%BCdamerikas
siehe : „Guyana (sowie marginale Gruppen im Llanos)“


Anmerkung :

Nur allgemein erwähnt, da wir über die einzelnen spirituellen Dinge anderer Kulturen uns hier hüten
(zu Recht!) zu sprechen und damit auch keine event. falsche Interpretationen fördern.-


Also, wird man (ganz allgemein betrachtet ) bei solchen Kulturen
ein Tier nicht als „niedriger“ …ansehen.
(Tue ich persönlich auch generell nicht, ohne das ich da was hinein interpretiere, einfach weil für mich jedes Tier eine Seele hat und Schmerz und Freude empfinden kann.)


Ich habe es bei allem Schmerz um ein geliebtes Haustier, trotzdem erhellend gefunden;
wenn man da unverkrampfter ran geht ( also das man lernen muss, sich abzunabeln + „loslassen kann“ ; , - ´diese Freiheit nimmt man schon zu Lebzeiten oftmals einem Haustier, durch überschwängliche Beanspruchung und Aufmerksamkeit´,
(also warum dann noch eine losgelassene Seele einengen wollen ..?)

Insofern ist für mich wirklich entkrampfend, Dein (Zitat) :
„Aber wie gesagt, ich wage zu bezweifeln, dass es hier
in Deutschland auch nur ein einziges Tier gibt, welches sich für die Kultur
von Indianern (egal welche Nation) interessiert.“
:wink:


Ja, da sind wir Beide auf ´einem gemeinsamen ´ Dampfer, Danke !

Was das „Rechtliche“ betrifft , gilt folgendes :
https://anwaltauskunft.de/magazin/leben/ehe-familie/tiere-bestatten-was-muss-man-beachten

LG,

elk


P.S :

Übrigens, so vielfälltig wie die Indianischen Kulturen sind und waren,
gab es das anscheinend wirklich :
"Die Indianer des Central Valley begruben ihre Hunde sorgfältig und mit Zeremonie."
(hier handelte es sich aber dabei um "Mitbestattungen/´Mit-Grabbeigaben´... von Haustieren " ; also um Bestattungszeremonien wie bei anderen Hochkulturen , z.B. in Ägypten :
"Die Praxis steht im Einklang mit einem größeren Muster der Zerstörung von Eigentum, wenn Menschen starben. Oft würden ihr Haus und andere Habseligkeiten verbrannt. Der Glaube war, dass das Eigentum einer Person sich ihm in der Geisterwelt anschließen sollte.

siehe : https://www.seattletimes.com/life/lifestyle/indians-dogs-were-companions-in-life-and-death-centuries-ago/

O.k.; das nur zur Ergänzung und nicht zum nachmachen :oops: , bzw. auch nicht um näher darauf einzugehen.
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Re: was mir auch noch "unter den Nägeln brennt"

Beitragvon Seney » So 16. Feb 2020, 09:37

Moin Moin =)

na da habe ich mal wieder was los getretten :wink:
>Super dann lasst uns mal schreiben :big5:

Ich hatte eben noch etwas zu dem anderen Theard gepostet, aber hier mal ausführlicher.
Was ist meine Meinung zu dem ganzen.

Ja, mir geht es um das herz bzw um das Spirituelle.
Viele habe aber da ein Verklährtes Bild, das habe ich so im laufe meines Lebens gelernt.
Für mich ist etwas schon im spirituellen Rahmen, wenn man etwas mit vollem Herzen und voller Konzentration tut.
Was meine ich damit?
Zb das man bei seinem sterbenden Tier bis zum Schluss bleibt, heisst es hinüberbegleitet.
Wenn man es zb nicht kann, dann in Liebe an es denkt usw.
Jetzt nur so für ein paar Beispiele, das kann man ja auch alles noch ausarbeiten mit kulturellen Riten.

Was ich toll finde das es schon Kulturen gab, die Tiere wirklich ehrten und nicht so wie heute es als "Fußvolk" betrachtet.
Das ist etwas, wo es mir schier den Magen umdreht.
Für mich sind Tiere Menschen ebenbürdig, auch wenn es viele anderst sehen.
Wir Teilen uns einen Planeten und sollten (nicht nur bei der gleichen Rasse) respektvoll mtieinander umgehen.

Ich sehe es selber auch so, das ein Tier keiner Religion oder Kultur in dem Sinne angehört.
Zumindest habe ich noch nie ein Tier Weihrauch hin und her schwenken gesehen. Da würde ich auch erstmal etwas komisch gucken.
Meist ist es eher der Mensch, der so etwas zelebriert.
Dementsprechend auch nach Charakter des Menschen, wird es dem Tiere zugeteilt.

Es ist für mich verständlich, das wenn ein Tier geht; das man es eben auch in Liebe verabschieden will.
Aber manche Menschen haben ein extremen Hang zur Übertreibung.
Sie wollen am liebsten Alles von jeder Kultur oder Religion nutzen um ein Prachtvolles,für sie Ehrwürdiges, Prunkvolles Ende zelebrieren. Ob das dann zu dem Toten (Mensch oder Tier) passte, ist in diesem Moment total egal.
Für mich ist es imemr eher ein Showlauf um zu zeigen was man sich alles Leisten kann und was nicht.
Für mich ist so etwas total Furchtbar und hat meiner Ansicht nach nichts mit einem Toten Kult zu tun.
Wie du schon sagtest Bärbel zu deiner Katze, da du sie dort begraben hast wo sie gerne war.
Das ist für mich die quintessenz die das wirkliche wiederspiegelt.

Bei meiner süßen, wie gesagt war ich dabei und habe ihr gut zugesprochen und sie immer wieder gestreichelt.
Ich bin Stolz auf sie, das sie zum Schluss sich selbst treu geblieben ist und vor allem Dankbar das sie solange meine Weggefährtin auf dieser Welt war.

Was ich auch sehr interessant finde, wenn man mal so ca 25 Jahre zurück blickt.
Es hat sich in Sachen Totenkult für Tiere viel in Europa /Deutschland getan.
Früher waren zu großen teilen Tierärtze für "Kleintiere" noch nicht so angesehen, wei sie es heute sind.
Nur ein "Viehdoktor" war wirklich brauchbar.
Heute sind Tierärtze nicht wegzudenken und jeder Ort muss mindestens einen haben.
Genauso Tierfriedhöfe, heute sind sie nicht mehr aus unserem Kulturbild wegzudenken.
Es hat sich einiges verändert.

Wie stehe ich zu Friedhöfen?
Ich bin eher der Meinung, das ein Friedhof für Hinterbliebene wichtig ist; als wie für die Toten.
Lebende brauchen einen Anlaufpunkt, wo sie mit ihrer Trauer hingehen können.
Ich bin gerne auf Friedhöfen, um einfach mal die Ruhe und Stille zu genießen.
Wieso?
Ich habe die Beobachtung gemacht das Hinterbliebene, endlich ein Bewusstsein für die "wirklichen Dinge" (Respekt, Gefühl, offenheit des Herzens usw.) offen sind.

Ich selbst habe für mich einen Friedwald gewält.
Ich möchte nicht, das sich meine Hinterbliebenen genötigt sehen mein Grab zu pflegen und vielleicht dadurch auch Chancen vertuen um weiter zu kommen (Umzug zu einer besseren Arbeitsstelle, etc.)
Wie Elk schon sagte, es gibt viele andere möglichkeiten sich an jemanden zu erinnern.
Ich würde mich über ein schönes Foto von mir freuen an der Wand oder wenn ich unter einer Birke vergraben werde; das sie bei einer Birke an mich denken oder oder oder oder oder....................es gibt so viele Vielfältigen möglichkeiten um sich an jemanden z uerinnern und das finde ich viel besser.
Ich habe manchmal den Eindruck, das man sich auch sehr oft in der Taruer bzw. Totenritus beschneidet und gar nicht die Vielfältigkeit der Dinge erkennt die man wirklich tun kann bzw. ausleben kann.
(Achja ich und meine Schatelsätze) :oops:



Elk zu deinem : "Ich glaube hier wird generell ´unter romantisierten Vorstellungen ´etliches vermischt.

( Oftmals sagt man auch allgemein esoterisch dazu; was ich auch schon machte,
aber was eigentlich falsch ist :

„Heute gibt es weder im wissenschaftlichen noch im populären Sprachgebrauch eine allgemein anerkannte Definition von Esoterik beziehungsweise esoterisch"."

Ich kenne das auch, wir bei uns haben es damals so gehändelt: Alle die ernsthaft mit dem Spirituellen arbeiten nannten wir Spririt oder Spirituell.
Alle die es eher aus Schabernack machten, waren die Eso´s oder Esoteriker.
Heute sehe ich dies als Falsch an bzw. bin diesen Schuhen entwachsen.
Da diese Einstellung Gräben vertieft zwischen Hell und Dunkel usw. (Ich glaube ihr wisst was ich meine).
Egal ob Spirituell oder Esoteriker, fakt ist es wird imemr welche geben die es aus wirklicher Überzeugung leben und andere die nur einen Reibach draus machen wollen.
Und das muss jeder für sich selber händeln, den da kommt es auch eher auf den Charakter des Menschen an.
Ich stehe für mich selbst, bin Bodenständig und stehe zu dem was ich sage und fühle.
Wenn jemand mich deswegen kritisieren muss oder abtut, dann soll er dies tun; umso mehr freue ich mich andere Leute kennen zu lernen die mich respektieren.

Das soll jetzt hier erstmal auch mein Schluss Fazit sein.
Respekt, den mit Respekt übertretten wir keine Grenze um uns anderer Dinge zu bemächtigen (egal aus welchem Sinne).

LG
Seney
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Re: was mir auch noch "unter den Nägeln brennt"

Beitragvon elk » So 16. Feb 2020, 17:39

Hi Seney,

da stehen wir Beide uns nicht vor der Sonne.
Gut gesprochen - und in Deinem Empfinden eigentlich gar nicht
von dem meinigen auseinander.
Auch ich, die ich früher (als ich jünger war und als dann mein Sohn
kleiner war) immer Wellensittiche hatte,
wusste um die Verantwortung die man mit Haltung (oder familiärer Aufnahme,
egal wie man es nennen mag) eines Tieres übernimmt.-
"Also Führsorge + Respekt für ein Lebewesen."
Hatte unsere Wellensittiche Krankheitsanzeichen, dann ging es damit zum
Tierarzt; so klein das Lebewesen auch war.

Später begleitete ich meinen letzten ´Welli´ dann über Stunden mit CD (Vogelstimmen in der Musik)
abgedunkeltem Käfig vor Außeneinflüssen und Wärmelampe, mit beruhigenden Worten ( wobei ich gar nicht so stark war, da ich aufgewühlt war, aber es unterdrücken musste) , bis zum Augenblick als seine Augen brachen. - Es war einer der berührendsten Momente meines Lebens, da mir dieses kleine Geschöpf
soviel zurückgab..- in den letzten Sekunden seines Lebens;
Man könnte emotional sagen : Es hat meine Seele berührt.
(Letzteres ist auch nur eine Wiederspiegelung meines ganz persönlichen Erlebnisses und Empfindens, d.h. hat nix mit irgendwelchen Hineinphantasieren etc. zu tun.)

Also eigentlich ganz genau so, wie Du es empfindest.
Und noch heute hab ich Schwierigkeiten an diesen Moment zu denken - und sage eben dann zu mir :
"Lass ihn los - und ruf ihn nicht immer zurück, bzw. übersetzt auch gesagt :
Akzeptiere es, wie das Leben eben ist , d.h. das alle Lebewesen über eine von uns nicht zu beeinflussende Zeit nur zu Gast hier auf dem Planeten sind.

Danach habe ich nie wieder einen "Vogel im Käfig" gehalten, so sehr ich ihn vermisste,
einfach aus Respekt vor dieser ´nicht Artgerechten Haltung.´
(Nun beobachte ich jeden Vogel in der Natur, der mir vor die Linse kommt;
und hab soviel dabei über diese Lebewesen gelernt, was auch toll ist.)


O.k., ohne das auszuweiten: Ist trotzdem gut mal darüber zu sprechen, schon um aufzuzeigen,
dass es eigentlich" angeborene moralisch verantwortliche , menschliche Züge" bei Jedem gibt
und das in jeder Kultur !
( Wie man die lebt oder ´sich selber verirrt´ und sich und anderen damit schadet`,
liegt allein in der Verantwortung eines Jeden selber).


Aber Ethik und Moral haben eben nix mit der Aneignung und Ausbeutung kultureller Zeremonien
anderer Völker zu tun .

LG,
elk
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Re: was mir auch noch "unter den Nägeln brennt"

Beitragvon elk » Sa 21. Mär 2020, 14:54

Was uns z.Zt. am meisten "unter den Nägeln brennen sollte",
ist das unsolidarische, für alle gefährliche Verhalten von
einigen ( nicht wenigen) Mitmenschen :


Also auch hier :

Bitte schränkt eure
( in anderen Zeiten sicher gewollten, jetzt aber völlig kontraproduktiven)
DIREKT-SOZIALEN KONTAKTE ein und haltet körperlichen Abstand !!!


(lieber öfters telefonieren, Internet und Skype nutzen
oder mal wieder "Briefe + Karten schreiben :wink: )



Alles an breiten Meinungen dazu :

https://twitter.com/hashtag/FlattenTheCurve



Sichere aktuelle Infos :


Robert-Koch-Institut

https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html


WHO :

http://www.euro.who.int/de



Update und PostCast vom führenden Viriologen :

https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html



Passt auf euch + eure Mitmenschen auf
und bleibt gesund !!!


:big_bye:
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Re: was mir auch noch "unter den Nägeln brennt"

Beitragvon Seney » Sa 28. Mär 2020, 06:56

Da kann ich mich dir, nur anschließen.
Passt gut, auf euch auf. :big5: :acf2f6678: und seit Achtsam mit euren Mitmenschen.
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